Spendenübergabe an Lebenshilfe e.V.

Kinderkrippe „Zwergenburg“ macht sich stark für gelebte Inklusion in Eschborn

Getreu dem Motto „Es ist normal verschieden zu sein“ geht der Erlös aus dem Verkauf auf dem Weihnachtsmarkt 2015 der Kinderkrippe Zwergenburg an den Verein Lebenshilfe Main-Taunus. Die Eltern der in der Zwergenburg betreuten Kinder hatten fleißig Plätzchen gebacken, um diese neben heißem Apfelwein und Apfelsaft auf dem Eschborner Weihnachtsmarkt zu verkaufen.

 

So freuen sich Claudia Rosemeyer (1.Vorsitzende), Sabine Schade-Wittenborg (Geschäftsführerin) und Nadja Kirchner (pädagogische Leitung) des Vereins zur Förderung der Kleinkindbetreuung in Eschborn der Lebenshilfe, vertreten durch Uve Lüders (Geschäftsführer) und Karin Heydt (2. Vorsitzende) den Erlös des Weihnachtsmarktes in Höhe von 728,83 € für die beiden Eschborner Einrichtungen Villa Luce und Haus Trappen übergeben zu können. In den beiden Wohnheimen in Eschborn leben derzeit 44 Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen in einem familiären Umfeld.

 

Mit dieser Spendenaktion möchte die Zwergenburg die Arbeit der Lebenshilfe unterstützen, deren Aufgabe es ist, Menschen mit Behinderung so gut wie möglich auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben zu begleiten.

 

„So sieht auch die Zwergenburg ihre Aufgabe in der Inklusion, indem alle Kinder, ob gesund, von Behinderung betroffen oder bedroht sind gemeinsam in den Krippen der Zwergenburg spielen, lernen und sich erleben können. „Darüber hinaus betreuen wir derzeit als einzige Einrichtung für Kinder unter 3 Jahren inklusiv und engagieren uns im Arbeitskreis Integration der Stadt Eschborn“, berichtet Nadja Kirchner.

Wie gut „gelebte“ Inklusion funktioniert, sieht man beispielsweise auch bei übergreifenden Projekten. Seit drei Jahren nimmt die Zwergenburg am gemeinsam durchgeführten Martinsumzug der Kitas Odenwaldstraße und Dörnweg sowie den Bewohnern der Villa Luce teil. Hier begegnen sich alle Altersgruppen mit und ohne Behinderung.

 

„Es gilt sich immer wieder bewusst zu machen, dass alle Menschen, ob klein oder groß, mit ihrer Vielfalt an Besonderheiten aktiv am Leben teilnehmen und teilhaben können, dabei keine und keiner als andersartig betrachtet wird, jede und jeder Förderung erhält und Ausgrenzungen überwunden werden“, so Claudia Rosemeyer.





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